Tauglichkeitsuntersuchung

      Tauglichkeitsuntersuchung

      Heute hatte ich ein längeres und sehr angenehmes Gespräch mit einem EVU im Norden der Republik, welches sowohl fertige Tf als auch Azubis zum EiB sucht. Für die blanke Funktionsausbildung (bspw. in Horst) wollte man sich im Moment nicht so recht erwärmen. Aber vielleicht ist der Denkprozess dazu noch nicht abgeschlossen. Schaun wir mal.

      Ich bekam aber denTipp auf die Internetseite der IAS ias-gruppe.de/ (-> Standort auswählen, an dem die psychologische Untersuchung angeboten wird) und rief dort an. Die IAS untersucht wöchentlich zu verschiedenen Tagen, man solle sich aber rechtzeitig anmelden, weil die Termine am Heimatstandort ggf. über mehrere Wochen ausgebucht sein könnten.

      Interessant zunächst die Kriterien, die sofort eine dauerhafte Untauglichkeit bedeuten:
      - Endoprotesen
      - Brille jenseits 6 Dioptrien
      - Hörgerät bzw. Hörtest außerhalb der Norm

      Die Dame empfahl mir, bei einem niedergelassenen HNO-Arzt einen Hörtest machen zu lassen und die Werte in der nächstliegenden Niederlassung vorzulegen. Die würde ich kostenfrei überprüft bekommen. Die Kosten betragen für die Untersuchung zwischen 300 und 350 Euro. Ob man das selbst zahlen will, muß jede(r) für sich entscheiden. Ich habe schon einmal ad hoch eine Stelle bekommen, weil ich den Arbeitgeber über die finanzielle Hemmschwelle der regulären Bewerbertour half. Vielleicht hilft bei dem einen oder anderen im Auswahlverfahren ja bereits der Hinweis in die engere Wahl, daß keine offensichtlichen Ausschlußkriterien vorliegen.

      Ich werde nächste Woche das Angebot wahrnehmen und dann hier weiter berichten.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Peter I.“ ()

      Fang bloß nicht bei der SES an... Hatten vor einiger Zeit einen von deren """Lokführern""" zum Eingangscheck. Peinlich war gar kein Ausdruck.
      Wie der mit unzähligen betriebsgefährlichen Antworten an den Führerschein gekommen ist, das ist mir ein Rätsel.

      Und diese Ausbildungsoffensive der Nordbahn war auch nicht der Bringer. Da sind fast alle durch die Prüfung gefallen.

      Ich sehe auch diese Zeitarbeitsfirmen mit gemischten Gefühlen. Damit macht man den (Ausbildungs-)Beruf kaputt.
      Moin,

      Auch bei der DB fängt man schon mit 9 Monats Ausbildungen an zu Arbeiten, weil sie keine Leute finden aber dringend welche brauchen.

      Ok SES geb ich Recht kann man vergessen! wobei ich den Teilnehmern wenig schuld gebe da Sie ja Fachlich falsch ausgebildet werden.

      Wir hatten auch mal welche von SES, einige hatten Potenzial, die nach einem Intensiv Kurs
      auf Empfehlung von uns auch gute Lokführer geworden sind.
      "Sicherheit geht vor Pünktlichkeit"

      Mfg Riccy
      Die DB macht schon seit vielen, vielen Jahren Funktionsausbildungen über ca. 9 Monate. Das ist keine Neuigkeit. Die DB hat bei der Funktionsausbildung eine Vorreiterrolle. Und im Übrigen ist das auf keinen Fall schlecht. Die entsprechende Motivation und Möglichkeiten vorausgesetzt, ist das oft der bessere Weg zum Lokführerschein.