Herabsetzung der Sachbezugswerte

      Herabsetzung der Sachbezugswerte

      Hallo,

      mal eine kurze Information:
      "Im Dezember 2012 hate die Länderkammer beschlossen, dass die so genannte Freigrenze für Sachbezüge von derzeit 44 Euro auf 20 Euro gesenkt werden soll. [...]
      Die EVG hat energisch dagegen protestiert. Das Bundesfinanzministerium teilt unsere Auffassung. [...]
      Der Bundestag hat sich bisher noch nicht mit der Vorlage befasst. Allerdings gibt es hier bereits eine Petition, die sich gegen die Absenkung der Freigrenze richtet. Sie kann hier online unterzeichnet werden."
      Quelle: evg-online.org/Sozialpolitik/Aktuelles/13_03_20_Freifahrten

      Ich würde mich freuen, wenn sich einige der Tragweite dieses Vorhabens bewusst werden und die Petition mitzeichnen.
      Liebe Grüße
      Benjamin

      RE: Herabsetzung der Sachbezugswerte

      Sachbezugswerte: Regierung gegen Absenkung

      Die Bundesregierung lehnt eine Absenkung der Sachbezugswerte ab. Sie wies einen Vorstoß des Bundesrates zu diesem Thema zurück. Gegen die Absenkung hatte die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft protestiert. Ein Schreiben des Bundesfinanzministeriums zeigt nun: Die Bundesregierung teilt unsere Auffassung.

      Im Dezember 2012 hate die Länderkammer beschlossen, dass die so genannte Freigrenze für Sachbezüge von derzeit 44 Euro auf 20 Euro gesenkt werden soll. Steuervereinfachend soll das sein. Problem: In diesem 44-Euro-Paket stecken nicht nur Zuwendungen z.B. zu Firmenjubiläen, sondern auch die Fahrvergünstigungen der Deutschen Bahn. Das würde für mehrere Hunderttausend aktive und nicht mehr aktive Eisenbahner erhebliche Mehrkosten bedeuten.

      Die EVG hat energisch dagegen protestiert. Das Bundesfinanzministerium teilt unsere Auffassung. Es dürfte nämlich zu zahlreichen Fällen kommen, bei denen die künftige Freigrenze dann überschritten würde. Dies wiederum würde zu Mehraufwand bei den Arbeitgebern führen, was im Widerspruch zur geplanten Steuervereinfachung stehe. Das Ministerium teilte daher mit: „Die Bundesregierung beabsichtigt daher keine Absenkung der 44-Euro-Freigrenze“. Vorerst also ein Erfolg, die EVG wird die weitere Entwicklung aber kritisch im Blick behalten.
      EVG