Streckenkunde

      Streckenkunde

      Hallo Leute,
      ich habe mal eine Frage, bezüglich der Streckenkunde.
      Mein EBL hat mir einen "Auftrag zum Erwerb der Streckenkunde" gegeben, den ich auch ordnungsgemäß abgearbeitet habe und ihm Unterschrieben abgegeben habe. bekomme ich jetzt noch so eine art Bestätigung, das ich nun Streckenkundig bin? Ihr wisst ja, ich bin ziemlich neu und frisch ausgebildet, daher die etwas eigenartige Frage.

      Gruß und Frohe Ostern

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Timoca“ ()

      Hi,

      ja so wie Benjamin das schon gesagt hat ist es richtig.

      bei uns führt der Tf seine Streckenkunde und schickt diese Halbjährlich zu uns.

      Lg Sven
      Sehr geehrte Fahrgäste,

      Herzlich willkommen bei der Bahn
      Wir haben Schlafwagen da kann man schlafen
      wir haben Speisewagen dort kann man speisen
      und wir haben Triebzüge in denn kann man ......
      Also bekomme ich da jetzt nichts mehr? Wir haben eine Streckenkundenkarte in EDV Form, also denke ich mal das dann das der Fall mit der Selbstüberwachung ist. Ich hatte nur gefragt, da ja auch mal ein netter Herr vom EBA zusteigen könnte und nach meiner Streckenkunde nachfragen könnte, oder? Dann hätte ich ja keinen nachweiß :(

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Timoca“ ()

      Also entweder EDV-überwacht oder selbstüberwacht.
      Mit dem Programm PlanET werden bei DB Schenker Rail bundesweit Schichten erstellt und eingeteilt.
      Und darin wird auch die Streckenkunde des einzuteilenden Personals erfasst.

      Wenn nun einer vom EBA kommt, hast du dem eigentlich wegen der Streckenkunde gar nichts nachzuweisen, denn wenn du keine Streckenkenntnis hättest, dürftest du gar nicht oder nur "auf Weisung der auftraggebenden Stelle" fahren. Insofern wäre dein Lokleiter o.ä. dann dafür verantwortlich.

      Außerdem wird die Streckenkunde z.B. interessant, wenn ein Unfall passiert ist. Dabei wird dann aber im Nachhinein ermittelt, wann der verunfallte Tf seine letzte Fahrt auf dieser Strecke hatte.

      Frag doch einfach mal deinen Gruppenleiter, ob du da noch etwas bekommst.
      Und wenn du mir noch die Frage von weiter oben beantworten würdest (wo und bei welchem EVU du eingesetzt bist), dann könnte man dir vielleicht auch genauer helfen.
      Liebe Grüße
      Benjamin
      Original von BenjaminR
      Wenn nun einer vom EBA kommt, hast du dem eigentlich wegen der Streckenkunde gar nichts nachzuweisen, denn wenn du keine Streckenkenntnis hättest, dürftest du gar nicht oder nur "auf Weisung der auftraggebenden Stelle" fahren. Insofern wäre dein Lokleiter o.ä. dann dafür verantwortlich.


      Das stimmt so nicht! Darum heißt es ja auch Selbstüberwachung und bei einer Kontrolle, hast du den entsprechenden (Selbst)Nachweis vorzulegen!

      Wird z.B. auch bei jeder Begleitfahrt verlangt.

      Ausserdem brauchst du diesen Nachweis auch z.B. um dich als Lotse als streckenkundig ausweisen zu können.

      Hier der dazugehörige Auszug aus der 492:
      (5) Sind Sie ausnahmsweise nicht streckenkundig können Sie durch eine streckenkundige Person begleitet werden.
      Die streckenkundige Person muss sich Ihnen gegenüber durch folgende
      Unterlagen legitimieren:
      Karte zur Selbstüberwachung der Streckenkenntnis in Verbindung
      mit dem Eisenbahnfahrzeugführerschein, einem Personalausweis
      oder einem vergleichbaren Dokument mit Lichtbild.
      Das ist wahr.

      Ich lass mir bei Überwachungsfahrten auch immer den Streckenkundenachweis zeigen.

      Es sei denn DB kocht da wieder ein eigenes Süppchen ;)

      Lg Sven
      Sehr geehrte Fahrgäste,

      Herzlich willkommen bei der Bahn
      Wir haben Schlafwagen da kann man schlafen
      wir haben Speisewagen dort kann man speisen
      und wir haben Triebzüge in denn kann man ......
      Original von BenjaminR
      Die Pappkarten (Selbstüberwachung)


      Die Pappkarten gibt es bei uns seit einigen Jahren auch schon nicht mehr :)
      Aus den farbigen A5 Karten sind normale weiße A4 Seiten geworden, aber am Inhalt hat sich soweit nichts geändert.

      Durch die heutige Vielzahl an EVU´s, wird es dementsprechend viele verschiedene Vordrucke geben, aber hier kommt es nur auf den Inhalt an, nicht auf die Verpackung :D
      Also bei uns ist es so,

      wir erwerben die Streckenkunde und geben diese und die darauf folgenden Fahrten in eine Excel-Streckenkundenkarte ein, die auf dem Firmenlaufwerk gespeichert ist. Ich dachte mir nur, das wenn es zu ein Kontrolle kommen sollte, wie kann ich das dann nachweisen. Aber das hat sich ja nun geklärt :).
      Bzgl. der Streckenkunde ist es ja so eingentlich recht einfach. Es steht ja nirgendwo geschrieben, wie lange man fahren muss, um sie zu erlangen. Man entscheidet ja selbst, wann man meint sicher in der Strecke zu sein.
      Das wird dann vom Tf selber in einem "Beiblatt" eingetragen und unterschrieben (so gehandhabt in vielen EVU - laut Hören-Sagen). Wenn man diese Strecke regelmäßig fährt, sollte das kein Problem sein, daß sich die Strecke ins Gehrin brennt. Wenn man auf mehreren Strecken fährt, also andere Strecken unregelmäßig, sollte man sich selber hinterfragen, ob man sich noch mal "Einfahren" möchte oder ob es laut "Selbstkontrolle" noch ausreicht. Dazu reicht ja ein Sstreckenkundiger Kollege. In jedem Fall sollte bei Unsicherheit der EBL unterrichtet werden.

      Der Tf entscheidet ja grundsätzlich auch selbst, wann er sicher in seinem Tun auf der Strecke ist.
      Rurtalbahn - Aus dem Kreis Düren
      Original von Uni
      Bzgl. der Streckenkunde ist es ja so eingentlich recht einfach. Es steht ja nirgendwo geschrieben, wie lange man fahren muss, um sie zu erlangen. Man entscheidet ja selbst, wann man meint sicher in der Strecke zu sein.


      Das stimmt so nicht! In der Vorschrift ist zwar keine Mindestanzahl von zu absolvierenden Fahrten mehr enthalten, aber diese Anzahl legt dein zuständiger EBL fest! Und erst, wenn du die von deinem EBL festgelegten Mindestfahrten (in der Regel 3x Tag, 3x Nacht) absolviert hast, kannst du entscheiden ob diese Anzahl von Fahrten für dich persönlich ausreichend war, wenn nein - holst du dir Nachschlag, wenn ja - unterschreibst du den Auftrag zum Erwerb der Streckenkunde und bestätigst damit auf dieser Strecke streckenkundig zu sein.

      Original von Uni
      Das wird dann vom Tf selber in einem "Beiblatt" eingetragen und unterschrieben (so gehandhabt in vielen EVU - laut Hören-Sagen).


      Im Beiblatt darfst du gar nichts eintragen! Dort stehen deine Baureihenberechtigungen und deine betrieblichen Ausbildungen drin, da darf nur der EBL eintragen!

      Die Selbstüberwachung deiner erworbenen Streckenkunde machst du in deiner Streckenkenntniskarte/-blatt oder/und Datei.

      Original von Uni
      Wenn man auf mehreren Strecken fährt, also andere Strecken unregelmäßig, sollte man sich selber hinterfragen, ob man sich noch mal "Einfahren" möchte oder ob es laut "Selbstkontrolle" noch ausreicht. Dazu reicht ja ein Sstreckenkundiger Kollege. In jedem Fall sollte bei Unsicherheit der EBL unterrichtet werden.


      Für deinen Einsatzleiter/Teamleiter/Feinplaner oder wie dein direkter Vorgesetzter sich auch nennt (das ist in den seltensten Fällen gleichzeit der EBL) gibt es nur zwei Zustände: a) du bist streckenkundig oder b) du bist nicht streckenkundig. Das ist dann kein Wunschkonzert mehr! Wenn du anhand deiner Selbstüberwachung feststellst, dass auf einer Strecke droht, dass deine Streckenkunde zu verfallen droht, dann musst du das rechtzeitig deinem Einsatzleiter mitteilen!

      Original von Uni
      Der Tf entscheidet ja grundsätzlich auch selbst, wann er sicher in seinem Tun auf der Strecke ist.


      Wenn du deinem Vorgesetzten, mit deiner Unterschrift, bestätigt hast, dass du auf einer Strecke kundig bist, wird er dass auch voraussetzen, wenn er dich einsetzt.
      Wenn man auf mehreren Strecken fährt, also andere Strecken unregelmäßig, sollte man sich selber hinterfragen, ob man sich noch mal "Einfahren" möchte oder ob es laut "Selbstkontrolle" noch ausreicht. Dazu reicht ja ein Sstreckenkundiger Kollege. In jedem Fall sollte bei Unsicherheit der EBL unterrichtet werden.



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