Fahren im Gegengleis vorübergehend angeordnet
 
Wenn das Regelgleis zum Baugleis erklärt wird, kann das Befahren des Gegengleises vorübergehend angeordnet werden.
 
Ein Beispiel:
 
Im Normalfall kann auf unserer Beispielstrecke das Gegengleis nur mit Befehl befahren werden.
Um den Betriebsablauf hier jedoch zu beschleunigen wird auf den Ausfahrsignalen
von Linksdorf ein Formsignal des Gegengleisanzeigers (Zs 6)angebracht.
Da beim Fahren auf Zs6 im Gegengleis ganz normale H/V-Signalisierung erwartet wird,
werden hier einfach die Signale des Regelgleises für das Gegengleis gültig gemacht.
Die PZB-Magnete werden auf das Gegengleis umgelegt.
 

 
Um dem Triebfahrzeugführer nun deutlich zu machen, dass die Signale des Regelgleises für ihn gelten,
stehen an der Strecke im Gegengleis in Höhe des Vorsignals eine Ne2-Tafel (Vorsignaltafel) und auf Höhe des Hauptsignals eine Ne4-Tafel (Schachbretttafel).
Zusätzlich befindet sich auch ein betreffenden Eintrag in der La!
 
Dieses Verfahren wird mit folgendem Eintrag in der La gekennzeichnet:
 

 
Vorsicht: Signale können duch Baufahrzeuge verdeckt sein!

 


Auch kann das Fahren mit Befehl oder Gegengleisfahrt - Ersatzsignal (Zs8) vorübergehend angeordnet werden.
Auch hier gibt es deutliche Einträge in der La.
 
Eintrag für Fahrt mit Befehl:
 

 
Eintrag für Fahrt mit Gegengleisfahrtersatzsignal (Zs8):